Im ersten Teil haben wir gesehen, wie Gott Joseph durch Jahre des Leidens und Wartens geführt und schließlich über Ägypten erhöht hat.

Doch eine Frage ist noch offen: Was ist aus seinen Brüdern geworden?

Mehr als zwanzig Jahre sind vergangen, seit sie Joseph verkauft haben. Sie haben ihr Leben weitergelebt, Familien gegründet und wahrscheinlich gehofft, die Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Doch ihre Schuld ist nicht verschwunden.

Dann kommt die Hungersnot.

Was für die Brüder zunächst nur wie eine wirtschaftliche Notlage aussieht, wird zu einem Weg, auf dem Gott sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Der Hunger zwingt sie, Kanaan zu verlassen und nach Ägypten zu ziehen.

Sie suchen Getreide. Sie suchen Hilfe. Aber sie ahnen nicht, wen sie dort finden werden.

Joseph begegnet seinen Brüdern wieder

In Kapitel 42 schickt Jakob seine Söhne nach Ägypten, um Getreide zu kaufen. Als sie dort ankommen, ist ihnen nicht bewusst, vor wem sie stehen:

Und Joseph erkannte seine Brüder, sie aber erkannten ihn nicht. (1. Mose 42,8)

Warum erkennen Josephs Brüder ihn nicht?

Joseph ist inzwischen fast vierzig Jahre alt. Mehr als zwanzig Jahre sind vergangen, seit sie ihn als jungen Mann verkauft haben. Er trägt ägyptische Kleidung, hat einen ägyptischen Namen und spricht mit ihnen durch einen Dolmetscher. Vor allem aber hätten seine Brüder niemals damit gerechnet, Joseph noch einmal zu sehen – und schon gar nicht als einen der mächtigsten Männer Ägyptens.

Als nun seine Brüder kamen, fielen sie vor ihm nieder zur Erde auf ihr Antlitz (1. Mose 42,6)

Sie verneigen sich vor ihm – genau so, wie Joseph es viele Jahre zuvor in seinem Traum gesehen hatte. Joseph gibt sich ihnen zunächst nicht zu erkennen.

Es gibt drei Phasen in Josephs Umgang mit seinen Brüdern.

  1. Zunächst bleibt er ihnen verborgen.

  2. Später offenbart er sich ihnen in seiner Majestät.

  3. Schließlich dient er ihnen.

Darin kann man drei Phasen im Umgang Jesu mit Israel in den letzten Tagen sehen. Wenn Jesus bei seinem zweiten Kommen zurückkehrt, wird er in seiner ganzen Majestät erscheinen. Danach wird er den Juden während des Königreichs dienen. Im Augenblick aber bleibt er ihnen verborgen. Sie erkennen ihn nicht als ihren Bruder.

Als nun Joseph seine Brüder sah, erkannte er sie; aber er verstellte sich und redete hart mit ihnen (1. Mose 42,7)

Joseph befragt sie und beschuldigt sie, als Spione nach Ägypten gekommen zu sein. Aber sie beteuern ihre Unschuld.

Wir sind alle Söhne eines Mannes; wir sind aufrichtig; deine Knechte sind niemals Kundschafter gewesen! (1. Mose 42,11)

Warum prüft Joseph seine Brüder?

Joseph stellt seine Brüder auf die Probe. Dabei wird sich eine entscheidende Frage beantworten: Sind sie noch dieselben Männer, die ihren eigenen Bruder aus Hass verkauft haben – oder hat sich in ihnen etwas verändert?

Joseph hätte jetzt die Macht, sich an ihnen zu rächen. Doch genau das tut er nicht. Stattdessen führt er sie Schritt für Schritt an den Punkt, an dem sichtbar wird, was in ihren Herzen geschehen ist.

Wenn ihr am Leben bleiben wollt, so tut nun dies — denn ich fürchte Gott —: 19 Wenn ihr aufrichtig seid, so lasst einen von euch Brüdern hier gebunden im Gefängnis zurück; ihr anderen aber geht hin und bringt Getreide heim, um den Hunger eurer Familien zu stillen. 20 Euren jüngsten Bruder aber bringt zu mir, damit eure Worte sich als wahr erweisen, und dann sollt ihr nicht sterben! (1. Mose 42,18-20)

Benjamin hatte für Joseph eine besondere Bedeutung. Joseph und Benjamin waren die beiden Söhne Rahels; Benjamin war also Josephs einziger Bruder von derselben Mutter. Joseph will ihn sehen.

Wie gehen Josephs Brüder mit ihrer Schuld um?

Die Brüder stehen jetzt unter großem Druck und jetzt geschieht etwas Entscheidendes. Die Brüder beginnen über ihre Schuld zu sprechen:

Sie sagten aber zueinander: Wahrlich, wir sind schuldig wegen unseres Bruders! Denn wir sahen die Drangsal seiner Seele, als er uns um Erbarmen anflehte; wir aber hörten nicht auf ihn. Darum ist diese Drangsal über uns gekommen! 22 Und Ruben antwortete und sprach zu ihnen: Habe ich euch nicht zugeredet und gesagt: Versündigt euch nicht an dem Knaben? Aber ihr wolltet ja nicht hören! Und seht, nun wird sein Blut gefordert! 23 Sie wussten aber nicht, dass Joseph sie verstand (1.Mose 42,21-23)

Mehr als zwanzig Jahre sind vergangen. Aber ihre Schuld ist nicht verschwunden. Sie erinnern sich noch immer an Josephs Angst. Sie erinnern sich daran, wie er sie angefleht hat. Die Zeit kann Schuld verdrängen. Aber sie kann Schuld nicht vergeben. Und nun kommt ans Licht, was all die Jahre in ihrem Gewissen gelegen hat.

Und als Joseph hört, wie sie über ihre Schuld sprechen, bewegt es ihn zutiefst:

Und er wandte sich von ihnen ab und weinte, kehrte aber wieder zu ihnen zurück und redete mit ihnen. (1. Mose 42,24)

Er weint, weil er erkennt, dass seine Brüder tatsächlich Reue zeigen. Aber ob ihre Reue wirklich echt ist, wird sich erst noch zeigen.

Joseph gibt seinen Brüdern das Getreide, das sie benötigen. Damit seine Brüder wiederkommen, behält Simeon zurück und verlangt von ihnen, bei ihrer Rückkehr ihren jüngsten Bruder Benjamin mitzubringen. Aber es passiert noch etwas besonderes:

Und Joseph gab Befehl, dass man ihre Gefäße mit Getreide fülle und jedem sein Geld wieder in seinen Sack lege und ihnen auch Verpflegung mit auf die Reise gebe (1. Mose 42,25)

Die Brüder haben diese Großzügigkeit nicht verdient. Wenn ich Josephs Großzügigkeit sehe, erinnert mich das an Gottes Gnade.

Manchmal passiert es, wenn ich Gott ein Opfer bringe. Dann dreht Gott die Sache um, segnet mich und gibt mir sogar mein Geld zurück. Mein Opfer ist am Ende gar kein Opfer. Jesus gibt mir mehr zurück, als ich gegeben habe.

Als sie aber zu ihrem Vater Jakob ins Land Kanaan kamen, erzählten sie ihm alles, was ihnen begegnet war (1. Mose 42,29)

„Alle diese Dinge sind gegen mich“

Als die Brüder nach Hause zurückkehren, weigert Jakob sich zunächst, Benjamin gehen zu lassen.

Ihr habt mich meiner Kinder beraubt. Joseph ist nicht mehr, Simeon ist nicht mehr, und Benjamin wollt ihr nehmen. (1. Mose 42,36)

Wir sehen wie sehr der Verlust Jakob immer noch schmerzt.

Offenbar hatte Jakob es nicht geschafft seinen Schmerz an Gott abzugeben und ihm zu vertrauen, dass Gott alle Dinge lenkt. Er sagt:

Alle diese Dinge sind gegen mich. (1. Mose 42,36)

Aber diese Dinge waren gar nicht gegen ihn. Gott arbeitete für Jakob. Er bereitete seine Wiedervereinigung mit Joseph vor und würde ihn durch die Hungersnot hindurch bewahren.

Und darin liegt eine wichtige Lektion für uns.

Es gibt Situationen in unserem Leben, in denen auch wir nur das sehen, was gerade vor unseren Augen liegt. Eine Tür schließt sich. Ein Plan zerbricht. Wir verlieren etwas. Unsere Gebete scheinen unbeantwortet zu bleiben. Und wir denken: Warum lässt Gott das zu?

Josephs Geschichte verspricht uns nicht, dass jede schwierige Situation so enden wird wie bei Jakob. Aber sie erinnert uns daran, dass unsere Perspektive begrenzt ist und Gottes Perspektive nicht.

Jakob konnte Gottes Handeln noch nicht sehen. Aber Gott hatte ihn keinen Augenblick vergessen.

Gottes Vorsehung bedeutet nicht, dass wir immer verstehen, was Gott tut. Sie bedeutet, dass wir ihm vertrauen dürfen, auch wenn wir es noch nicht verstehen.

Erst der Hunger verändert Jakobs Entscheidung. Als das Getreide aufgebraucht ist, hat Jakob keine andere Wahl mehr, als seinen geliebten Sohn Benjamin gehen zu lassen.

Hier können wir auch gut sehen, wie Gott manchmal unser Leben lenkt: Er führt uns an einen Punkt, wo wir unseren Widerstand aufgeben müssen, und unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen müssen.

Jakob sagt:

Und Gott, der Allmächtige, gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann, dass er euch euren anderen Bruder wieder mitgibt und Benjamin! (1. Mose 43,14)

Diesmal bringt Joseph seine Brüder in sein Haus und lädt sie zu einem Festessen ein. Er versichert ihnen seine guten Absichten und erkundigt sich sogar nach dem Wohlergehen ihres Vaters.

Joseph steht kurz davor, seine Identität zu offenbaren. Doch vorher hat er noch eine letzte Prüfung für seine Brüder.

Die letzte Prüfung: Wie zeigt sich echte Umkehr?

Und Joseph befahl seinem Verwalter und sprach: Fülle den Männern die Säcke mit Speise, so viel sie tragen können, und lege das Geld eines jeden oben in seinen Sack! 2 Meinen Becher aber, den silbernen Becher, lege oben in den Sack des Jüngsten samt dem Geld für das Korn! (1. Mose 44,1-2)

Nachdem die Brüder die Stadt verlassen haben, werden sie eingeholt. Der Kelch wird gesucht – und ausgerechnet in Benjamins Sack gefunden.

Daraufhin erklärt Joseph, dass Benjamin als Sklave in Ägypten bleiben müsse. Die anderen dürfen zu ihrem Vater zurückkehren.

Und genau hier zeigt sich, ob die Brüder sich wirklich verändert haben. Denn diese Situation erinnert erstaunlich an das, was viele Jahre zuvor mit Joseph geschehen war. Wieder geht es um den Sohn, den ihr Vater besonders liebt.

Die Brüder könnten ihn zurücklassen und ohne ihn zu ihrem Vater zurückkehren. Bei Joseph hatten sie genau das getan. Doch diesmal ist es anders.

Besonders an Juda sehen wir die Veränderung. Schon in Kapitel 37 hatte er verhindert, dass Joseph getötet wurde. Doch seine Lösung bestand darin, Joseph zu verkaufen:

Was gewinnen wir damit, dass wir unseren Bruder töten? … Kommt, lasst uns ihn den Ismaelitern verkaufen. (1. Mose 37,26–27)

Nun steht derselbe Juda vor Joseph und sagt über Benjamin:

So lass nun deinen Knecht anstelle des Knaben als Knecht meines Herrn hierbleiben; der Knabe aber ziehe mit seinen Brüdern hinauf! (1. Mose 44,33)

Was für eine Veränderung.

In Kapitel 37 ist Juda bereit, seinen Bruder zum Sklaven zu machen. In Kapitel 44 ist Juda bereit, selbst zum Sklaven zu werden, damit sein Bruder frei sein kann.

Damals war er bereit, seinem Vater den geliebten Sohn zu nehmen. Jetzt ist er bereit, seine eigene Freiheit aufzugeben, damit sein Vater nicht noch einmal einen geliebten Sohn verliert.

Hier sehen wir mehr als ein schlechtes Gewissen. Hier sehen wir die Frucht echter Umkehr.

Echte Buße bedeutet nicht nur: „Es tut mir leid, was ich damals getan habe.“ Sie zeigt sich auch darin, dass wir nicht länger denselben Weg gehen wollen.

Deshalb sollten auch wir uns fragen: Tut mir meine Sünde wirklich leid – oder nur ihre Folgen? Bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen? Zeigt sich meine Umkehr darin, dass ich heute anders handle?

Juda kann seine Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Er kann Josephs Verkauf nicht rückgängig machen. Aber als er erneut vor einer ähnlichen Entscheidung steht, entscheidet er sich anders.

Das ist eine Frucht echter Buße: Wir können unsere Vergangenheit nicht verändern – aber Gottes Gnade kann uns so verändern, dass wir heute anders leben.

Auch Joseph erkennt, dass sich seine Brüder verändert haben.

Da konnte sich Joseph nicht länger bezwingen vor allen, die um ihn herstanden, und er rief: Lasst jedermann von mir hinausgehen! Und es stand kein Mensch bei ihm, als Joseph sich seinen Brüdern zu erkennen gab. Und er weinte laut, sodass die Ägypter und das Haus des Pharao es hörten. Und Joseph sprach zu seinen Brüdern: Ich bin Joseph! Lebt mein Vater noch? Aber seine Brüder konnten ihm nicht antworten, so bestürzt waren sie vor ihm. (1. Mose 45,1-3)

Stell dir diesen Augenblick vor. Der mächtige Mann, vor dem die Brüder stehen, ist Joseph. Der Bruder, den sie gehasst haben. Der Bruder, den sie in den Brunnen geworfen und als Sklaven verkauft haben. Und nun steht dieser Bruder vor ihnen und besitzt Macht über ihr Leben.

„Nicht ihr habt mich hierher gesandt, sondern Gott“

Doch Joseph denkt nicht an Vergeltung. Er sagt:

Und nun bekümmert euch nicht und macht euch keine Vorwürfe darüber, dass ihr mich hierher verkauft habt. (1. Mose 45,5)

Und in Vers 8:

nicht ihr habt mich hierher gesandt, sondern Gott

Das ist einer der Schlüssel zum Verständnis der gesamten Josephsgeschichte.

Joseph verharmlost nicht, was seine Brüder getan haben. Er sagt: „Ihr habt mich hierher verkauft.“

Sie haben gesündigt. Sie haben Joseph gehasst, ihn verkauft und ihrem Vater jahrelang vorgemacht, sein Sohn sei tot. Dafür tragen sie Verantwortung. Und trotzdem kann Joseph sagen: „Gott hat mich vor euch hergesandt.“

Beides ist gleichzeitig wahr. Die Brüder handelten böse – und Gott führte seinen guten Plan aus. Viele Jahre später wird Joseph es noch einmal so zusammenfassen:

Was bedeutet 1. Mose 50,20?

Ihr gedachtet mir zwar Böses zu tun; aber Gott gedachte es gut zu machen (1. Mose 50,20)

Das ist Gottes Vorsehung. Der Brunnen. Potiphars Haus. Die falsche Anschuldigung. Das Gefängnis. Die Jahre des Wartens. Joseph konnte damals noch nicht sehen, wohin dieser Weg führen würde.

Aber Gott konnte es.

Und das gilt auch für uns! Wir werden nicht immer verstehen, warum Gott bestimmte Dinge in unserem Leben zulässt. Wir sehen nur einen kleinen Ausschnitt. Aber was wir nicht verstehen, entgleitet deshalb nicht Gottes Hand.

Gottes Vorsehung bedeutet nicht, dass alles, was uns geschieht, gut ist. Sie bedeutet, dass selbst das Böse Gottes guten Plan nicht durchkreuzen kann.

Die Brüder wollten Joseph loswerden. Doch Gott gebrauchte gerade diesen Weg, um Joseph an den Ort zu bringen, an dem er eines Tages seine Familie retten würde.

Joseph und seine Brüder: Die Versöhnung

Und schließlich kommt es zur Versöhnung in einer bewegenden Szene:

Und er fiel seinem Bruder Benjamin um den Hals und weinte, und Benjamin weinte auch an seinem Hals. 15 Und er küsste alle seine Brüder und umarmte sie unter Tränen, und danach redeten seine Brüder mit ihm. (1. Mose 45,14-15)

Der Bruder, den sie verkauft und loswerden wollten, vergibt ihnen und wird schließlich zu dem, durch den Gott ihr Leben rettet. Damit weist Josephs Geschichte auf einen größeren Retter hin: Jesus Christus.

Wie weist Joseph auf Jesus Christus hin?

Auch Jesus wurde durch seine Brüder die Juden verworfen und ihm wurde Unrecht getan. Doch selbst das Kreuz geschah nicht außerhalb von Gottes Rettungsplan:

Diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluss und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet.

(Apostelgeschichte 2,23)

Auch hier sehen wir beides: menschliche Schuld und Gottes souveränen Rettungsplan.

Doch Jesus ist größer als Joseph. Joseph wurde erniedrigt und später erhöht, um Menschen vor dem Hunger zu retten. Jesus erniedrigte sich selbst und wurde erhöht, um uns von Sünde und Tod zu retten. Joseph vergab seinen schuldigen Brüdern; Jesus bietet allen schuldigen Menschen Vergebung und Versöhnung mit Gott an.

Der größte Held dieser Geschichte ist deshalb nicht Joseph, sondern Gott selbst: der Gott, der im Brunnen und im Gefängnis bei Joseph war, ihn schließlich in den Palast führte und selbst das Böse der Menschen für seinen guten Plan gebrauchte. Und derselbe Gott hat in Jesus Christus seinen großen Rettungsplan erfüllt.

Darum dürfen wir ihm vertrauen, auch wenn wir seinen Weg noch nicht verstehen:

Wenn Gottes Hand für uns unsichtbar ist, heißt das nicht, dass sie untätig ist.

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Josephs Versöhnung mit seinen Brüdern zeigt, wie Gottes Gnade Schuld überwinden und Menschen verändern kann. Zugleich erinnert uns seine Geschichte daran, dass Gott selbst das Böse der Menschen gebrauchen kann, um seinen guten Rettungsplan zu verwirklichen.

Auch in den Geschichten von David, Gideon, Daniel, Esther und anderen Menschen der Bibel entdecken wir, wie Gott durch schwache und unvollkommene Menschen wirkt und dabei auf Jesus Christus hinweist.

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About the Author: Marc Haunschild

1977 in Marburg geboren, bin ich in der Evangelischen Kirche Gladenbach christlich aufgewachsen. Für mein Studium und die Promotion in Technischer Informatik zog ich nach Siegen, wo mein Glaube in der Calvary Chapel neue Tiefe gewann. Dort lernte ich auch meine Frau Susanna kennen, mit der ich seit 2002 verheiratet bin. Wir haben vier Kinder. Beruflich leite ich ein Team von Softwareprojektleitern im Bereich Medizintechnik. Seit 2008 diene ich als Ältester in der Gemeinde.