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Friede – Die Frucht des Geistes
„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz.“
Galater 5,22–23
Im Galaterbrief geht es um die Frage, wie ein Mensch vor Gott gerecht wird und wie anschließend ein Leben entsteht, das Gott gefällt. Paulus hat deutlich gemacht: Wir werden nicht durch das Halten des Gesetzes gerecht, sondern durch den Glauben an Jesus Christus. Aber daraus konnte sofort die nächste Frage entstehen: Wenn nicht das Gesetz von außen ein gottgefälliges Leben hervorbringt – was dann?
Paulus antwortet: der Heilige Geist.
Ein gottgefälliges Leben entsteht nicht dadurch, dass wir aus der Frucht des Geistes einfach einen neuen christlichen Gesetzeskatalog machen: Du musst lieben. Du musst dich freuen. Du musst friedlich sein. Die Frucht wächst von innen heraus. Gott schenkt neues Leben, sein Geist wohnt im Gläubigen und verbindet uns mit Jesus Christus, der Quelle dieses Lebens. So verändert der Heilige Geist uns und lässt in unserem Leben etwas vom Charakter Christi sichtbar werden.
Und zu dieser Frucht gehört Friede. Damit wollen wir uns in dieser Predigt beschäftigen.
Ich möchte dich ganz persönlich fragen: Wie sieht es mit deinem Frieden aus?
Hast du Frieden im Blick auf morgen, auf die kommende Woche, auf deine Zukunft? Hast du Frieden im Blick auf deine persönlichen Lebensumstände? Oder bist du innerlich unruhig?
Wie schenkt Jesus inneren Frieden?
Als Jesus das letzte Mal vor seinem Tod in vertrauter Runde mit seinen Jüngern zusammen war, waren auch sie unruhig und besorgt. Und Jesus sagte zu ihnen:
Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht! (Johannes 14,27)
Das ist eine erstaunliche Aussage: „Meinen Frieden gebe ich euch.“
Ich kann dir keinen solchen Frieden geben. Kein anderer Mensch kann das. Aber der, der damals zu seinen Jüngern sagte: „Meinen Frieden gebe ich euch“, kann seinen Frieden auch heute schenken.
Dieser Friede kommt von Christus. Er ist deshalb nicht einfach davon abhängig, ob unsere äußeren Umstände gerade friedlich sind. Er bedeutet auch nicht, dass ein Christ keinen Schmerz, keine Angst, keine Trauer und keine innere Unruhe mehr kennen dürfte. Aber mitten in Umständen, die uns erschüttern können, gibt Christus einen Frieden, den die Welt nicht geben kann.
Doch wenn wir verstehen wollen, warum dieser Friede überhaupt möglich ist, müssen wir weiter zurückgehen.
Der verlorene Friede
Das hebräische Wort Schalom beschreibt mehr als nur die Abwesenheit von Streit. Es trägt den Gedanken von Wohlergehen, Ganzheit und einer Ordnung in sich, in der nichts Entscheidendes fehlt. Einen interessanten Gedanken finden wir auch in 1. Korinther:
Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens (1.Korinther 14,33)
Frieden hat also etwas mit einer gottgegebenen Ordnung zu tun. Wenn wir an den Anfang der Bibel zurückgehen, sehen wir eine solche Ordnung. Gott betrachtet seine Schöpfung und nennt sie sehr gut. Der Mensch lebt in Gemeinschaft mit Gott. Adam und Eva leben miteinander, ohne Scham, Misstrauen und gegenseitige Anklage.
Dann kommt die Sünde. Der Mensch glaubt der Lüge, dass Gottes Ordnung nicht gut genug sei. Er will selbst bestimmen, was gut und böse ist. Und in dem Augenblick, in dem der Mensch gegen Gott rebelliert, zerbricht der Friede.
Zuerst sehen wir es in der Beziehung zu Gott. Adam und Eva verstecken sich. Angst tritt an die Stelle der ungetrübten Gemeinschaft.
Dann sehen wir es zwischen den Menschen. Adam schiebt die Schuld auf Eva. Die Beziehung, die vorher von Einheit geprägt war, wird von Anklage durchzogen.
Und bereits im nächsten Kapitel, in 1. Mose 4, sehen wir, wie weit dieser Unfriede reicht: Kain tötet seinen Bruder Abel.
Die Bibel zeigt damit eine Bewegung: Der Bruch mit Gott bleibt nicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Gott beschränkt. Die Sünde trägt Unordnung und Unfrieden in unsere Beziehungen hinein.
Darum liegt unser tiefstes Friedensproblem nicht einfach darin, dass unsere Umstände schwierig sind oder andere Menschen uns das Leben schwer machen. Das tiefste Problem liegt in der Sünde und in der dadurch zerbrochenen Beziehung zu Gott.
Der Mensch sehnt sich nach Frieden. Aber er kann diesen grundlegenden Frieden nicht selbst herstellen.
Der verheißene Friede
Und genau an diesem Punkt beginnt die große Friedensbotschaft der Bibel. Durch den Propheten Jesaja verheißt Gott einen kommenden König:
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben …“ (Jesaja 9,5–6)
Gott verheißt den Fürsten des Friedens. Der Mensch schafft den verlorenen Frieden nicht aus eigener Kraft wieder. Gott selbst ergreift die Initiative. Aber wie wird dieser Friedefürst Frieden schaffen?
Jesaja beantwortet auch diese Frage. In Kapitel 53 lesen wir über den leidenden Knecht:
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden. (Jesaja 53,5)
Hier sehen wir, was unser Friede kostet. Der Friedefürst kommt nicht einfach und erklärt den Konflikt für beendet. Die Sünde, die zwischen Gott und uns steht, ist wirklich Schuld. Sie kann nicht so behandelt werden, als wäre sie bedeutungslos. Der Friede wird einen Preis haben.
Und dann kommen wir zu Lukas 2. Jesus wird geboren, und die Engel verkündigen:
Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen Gottes Wohlgefallen! (Lukas 2,14)
Warum kann jetzt von Frieden gesprochen werden? Weil der Friedefürst gekommen ist.
Der Friede, den Menschen nicht herstellen konnten, kommt von Gott zu uns. Und derjenige, der diesen Frieden bringt, ist zugleich der leidende Knecht, auf dem die Strafe zu unserem Frieden liegen wird.
Frieden durch das Kreuz
Im Kolosserbrief wird diese Linie ausdrücklich mit dem Kreuz verbunden. Dort heißt es über Christus, dass Gott durch ihn versöhnt,
indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes. (Kolosser 1,20)
Das ist das Zentrum. Gott hat Frieden gemacht.
Versöhnung bedeutet hier nicht, dass zwei gleich schuldige Parteien aufeinander zugehen und beide ein wenig nachgeben müssen. So ist die Beziehung zwischen Gott und uns nicht. Die Rebellion ging von uns Menschen aus. Die Schuld liegt nicht gleichermaßen auf beiden Seiten. Und trotzdem geht die Initiative zur Versöhnung von Gott aus.
Das ist das Evangelium. Unsere Sünde stand dem Frieden mit Gott entgegen. Doch Christus nahm am Kreuz unsere Schuld auf sich. Der Preis für unseren Frieden lag auf ihm.
Und auch wir mussten verändert werden. Ein stolzes, gegen Gott gerichtetes Herz sucht diesen Frieden nicht von sich aus. Wir brauchten Vergebung. Wir brauchten Rechtfertigung. Wir brauchten neues Leben.
Was bedeutet Frieden mit Gott nach Römer 5,1?
Deshalb führt uns die Botschaft vom Kreuz direkt zu Römer 5:
Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. (Römer 5,1)
Das ist eine der wichtigsten Aussagen, wenn wir über Frieden sprechen: Wir haben Frieden mit Gott.
Beachte, was Paulus nicht sagt. Er sagt nicht zuerst: Weil wir glauben, fühlen wir uns immer friedlich. Er beschreibt hier nicht in erster Linie einen emotionalen Zustand. Er spricht von einer Wirklichkeit zwischen Gott und uns. Wir waren von Gott getrennt. Jetzt sind wir durch Christus mit ihm versöhnt.
Unsere Gefühle können schwanken. Es kann Tage geben, an denen unser Herz unruhig ist. Es kann Leid geben, Angst, Trauer und Situationen, die wir nicht verstehen. Aber der Grund unseres Friedens liegt tiefer als unser augenblickliches Empfinden.
Wer durch den Glauben an Jesus Christus gerechtfertigt ist, hat Frieden mit Gott.
Darum können wir zu Gott kommen. Darum können wir beten. Darum dürfen wir ihn als Vater kennen. Nicht weil wir selbst den Frieden hergestellt hätten, sondern weil Christus ihn geschaffen hat. Das ist die Grundlage für alles Weitere.
„Meinen Frieden gebe ich euch“
Jetzt können wir noch einmal zu Johannes 14 zurückkehren. Jesus spricht:
Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch(Johannes 14,27)
Der Friede mit Gott aus Römer 5 und der Friede, von dem Jesus hier spricht, gehören zusammen, aber wir sollten sie nicht einfach gleichsetzen. Römer 5 zeigt uns die Grundlage: Durch Christus sind wir mit Gott versöhnt.
Johannes 14 zeigt uns, dass Christus seinen Jüngern auch mitten in ihrer Unruhe seinen Frieden gibt.
Die äußeren Umstände der Jünger wurden in diesem Augenblick nicht friedlicher. Im Gegenteil: Jesus stand unmittelbar vor seiner Verhaftung und Kreuzigung. Die Jünger gingen schweren Stunden entgegen.
Und genau in diese Situation hinein sagt Jesus: „Meinen Frieden gebe ich euch.“
Das ist ein Friede, der nicht einfach mit günstigen Umständen kommt und mit schwierigen Umständen wieder verschwindet. Er hat seine Quelle in Christus selbst.
Das bedeutet nicht, dass Christen von schweren Erfahrungen emotional unberührt bleiben. Aber unsere letzte Sicherheit hängt nicht daran, ob um uns herum gerade alles ruhig ist. Sie liegt in Christus und in dem Frieden mit Gott, den er geschaffen hat.
Darum darf ein unruhiges Herz immer wieder zu ihm kommen.
Wie können Christen miteinander in Frieden leben?
Aber die Bibel lässt uns nicht bei einem Frieden stehen, den wir nur für uns selbst genießen.
Wenn Gott Frieden mit uns geschaffen hat, dann soll dieser Friede auch unsere Beziehungen verändern. In 1. Thessalonicher steht der kurze Satz:
„Lebt im Frieden miteinander!“ (1. Thessalonicher 5,13)
Das ist sehr praktisch. Aber die Reihenfolge ist wichtig. Wir beginnen nicht mit der Aufforderung: „Sei endlich friedlicher!“ Wir beginnen mit dem, was Gott getan hat. Er hat Frieden mit uns geschaffen. Aus diesem empfangenen Frieden heraus lernen wir, Frieden untereinander zu suchen. Epheser 4 beschreibt das sehr schön:
… indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens. (Epheser 4,2-3)
Das klingt nicht zufällig nach der Frucht des Geistes? Demut. Sanftmut. Langmut. Liebe. Frieden. Wo Menschen zusammenleben, entstehen Spannungen. Das gilt auch für eine Gemeinde. Wir sind nicht deshalb eine Gemeinschaft, weil niemand Schwächen hätte und niemand mehr sündigen würde. Gerade deshalb brauchen wir dieses „Band des Friedens“.
Der Heilige Geist schafft Einheit, und wir werden aufgefordert, diese Einheit zu bewahren. Frieden bedeutet deshalb nicht bloß, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Ein Waffenstillstand ist noch nicht unbedingt Friede.
- Man kann äußerlich schweigen und innerlich voller Bitterkeit sein.
- Man kann Abstand halten und behaupten, damit sei alles geklärt.
- Man kann Konflikte jahrelang liegen lassen.
Die Frage ist deshalb sehr konkret: Wie sieht es bei dir aus? Lebst du in Frieden mit deinen Glaubensgeschwistern? Gibt es Bitterkeit oder Unvergebenheit, an der du festhältst? Gibt es eine Beziehung, bei der du längst weißt, dass etwas geklärt werden sollte?
Wie sieht es in deiner Familie aus?
Vielleicht erscheint dir eine Situation inzwischen so verfahren, dass du keine Hoffnung mehr hast. Aber gerade dann dürfen wir uns daran erinnern: Derjenige, der Frieden zwischen Gott und uns geschaffen hat, wirkt durch seinen Geist auch in unseren Herzen.
Wenn wir verstanden haben, wie viel uns vergeben worden ist, verändert das auch unseren Umgang mit der Schuld anderer.
Das heißt nicht, dass biblischer Friede Wahrheit unwichtig macht. Frieden bedeutet nicht, Sünde zu verschweigen, Unrecht gutzuheißen oder so zu tun, als sei eine Beziehung versöhnt, obwohl keine Umkehr und keine Klärung stattgefunden haben. Und niemand ist durch den Ruf zum Frieden verpflichtet, sich Missbrauch oder Gefahr auszusetzen. Wo Schutz, Grenzen, Wahrheit oder Verantwortung nötig sind, widersprechen sie echter Friedensstiftung nicht.
Aber wo wir aus Stolz, Bitterkeit oder Unversöhnlichkeit an einem Konflikt festhalten, dürfen wir uns vom Heiligen Geist verändern lassen.
Was bedeutet es, ein Friedensstifter zu sein?
Jesus spricht:
Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen! (Matthäus 5,9)
Das bedeutet nicht: Wenn du genügend Frieden stiftest, verdienst du dir dadurch, ein Kind Gottes zu werden. Die Reihenfolge ist umgekehrt. Gott ist derjenige, der Frieden schafft. Wir haben gesehen, was er durch Jesus Christus getan hat. Er ging auf Menschen zu, die gegen ihn rebelliert hatten. Er trug die Kosten der Versöhnung. Er machte Frieden durch das Blut des Kreuzes.
Und weil wir diesen Frieden empfangen haben und der Heilige Geist uns verändert, sollen auch wir Friedensstifter werden.
Friedensstiftung spiegelt etwas von Gottes Handeln wider.
- Vielleicht bringt der Heilige Geist dir gerade eine konkrete Beziehung in Erinnerung. Dann schiebe diesen Gedanken nicht einfach beiseite.
- Vielleicht musst du um Vergebung bitten.
- Vielleicht musst du vergeben.
- Vielleicht musst du ein ehrliches Gespräch suchen.
- Vielleicht besteht dein nächster Schritt darin, Bitterkeit vor Gott zu bekennen.
Und vielleicht bedeutet Friedensstiftung in einer schwierigen Situation zunächst, Wahrheit und klare Grenzen zu suchen, statt einen oberflächlichen Frieden vorzutäuschen.
Der konkrete Schritt kann unterschiedlich aussehen. Aber die Richtung bleibt dieselbe:
Freue dich über den Frieden, den Gott dir geschenkt hat, und werde dadurch bereit, selbst Frieden zu suchen.
Frieden genießen
Zum Abschluss möchte ich noch auf ein Bild aus dem Alten Testament eingehen.
Im dritten Buch Mose begegnet uns immer wieder das sogenannte Friedens- oder Gemeinschaftsopfer. Es war ein freiwilliges Opfer. Ein Israelit brachte ein fehlerloses Tier in die Gegenwart Gottes. Ein Teil wurde auf dem Altar dargebracht, ein Teil gehörte dem Priester, und ein Teil wurde vom Opfernden gegessen.
So entstand das Bild einer Mahlzeit in der Gegenwart Gottes – Gemeinschaft auf der Grundlage eines Opfers.
Für unseren Zusammenhang ist ein Gedanke besonders wichtig: Das Friedensopfer erinnert daran, dass Frieden mit Gott nicht etwas ist, das der Mensch aus eigener Kraft erzeugt und anschließend Gott präsentiert. Gemeinschaft mit Gott ist nur möglich, weil Gott selbst den Weg dafür eröffnet.
Und für uns richtet sich der Blick dabei auf Jesus Christus.
Er ist das vollkommene Opfer. Durch ihn haben wir Zugang zu Gott. Am Kreuz hat er den Preis für unseren Frieden getragen.
Darum ist auch das Abendmahl für uns ein Ort des Erinnerns und der Gemeinschaft. Wenn wir Brot und Kelch nehmen, erinnern wir uns daran, was Christus am Kreuz getan hat.
Wir stellen den Frieden mit Gott dabei nicht her.
Wir empfangen und genießen die Gemeinschaft, die durch Christus möglich geworden ist.
Vielleicht ist das der Punkt, an dem alles zusammenkommt.
Wir haben mit einem unruhigen Herzen begonnen. Mit der Frage: Hast du Frieden?
Die Antwort der Bibel beginnt nicht damit, dass du tiefer in dich selbst hineinschaust und versuchst, dort genügend Ruhe zu erzeugen.
Sie beginnt bei Gott.
Der Friede ging durch die Sünde verloren.
Gott verhieß den Friedefürsten.
Jesus Christus kam. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm. Am Kreuz machte Gott Frieden. Durch den Glauben an Jesus Christus sind wir gerechtfertigt und haben Frieden mit Gott. Und von dieser Grundlage her sagt Christus seinen Jüngern:
Meinen Frieden gebe ich euch. (Johannes 14,27)
Der Heilige Geist lässt diesen Frieden in unserem Leben Frucht tragen.
Und Menschen, die Frieden von Gott empfangen haben, werden selbst zu Menschen, die Frieden suchen und Frieden stiften.
Darum: Genieße den Frieden mit Gott, den Christus geschaffen hat. Komm mit deinem unruhigen Herzen zu ihm. Und lass den Heiligen Geist diesen Frieden auch in deinen Beziehungen sichtbar werden.
Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. (Römer 5,1)


